Freitag, 8. Oktober 2010

Wir machen ein Fest in der Schule

und Mama, ich bringe den Kuchen dazu mit. So kam mein Schulkind nach Hause und der Kuchen war für den anderen Tag zu machen. Die Schule veranstaltete einen Floh- und Kuchenmarkt für die Kinder in Pakistan.
Ok, jede Mama mit mehreren Kindern hat irgendwann auch so ziemlich alles zu Hause, was Kinder brauchen könnten. Also habe ich ersteinmal gefragt, welchen Kuchen möchtest du denn mitnehmen? Die Anwort: Schokoladenkuchen. Alles was du zum Schokoladenkuchen brauchst, hatte ich auch glücklicherweise zu Hause. Eier, Zucker, Mehl, Cacaopulver, Backpulver, Milch, Puddingpulver, Butter und ein Schuss Kondensmilch.
Das Rezept ist ziemlich einfach, weil, schon mehrfach ausprobiert. Jahrelange Routine läßt einem so ziemlich locker an die Sache gehen. Doch wie war das nochmal mit dem Teig? Achja, alles aufgeschrieben, doch wo ist der Zettel mit dem Rezept? Ich muss sagen, ich habe kein elektronisches Rezeptbuch, auch keinen ordentlichen Ringordner, auch kein Buch, wo ich die Rezepte mit schönen Bildern verziere. Nein, meine Rezepte sind auf allen möglichen Zetteln geschrieben, egal, ob weiß,kariert, liniert oder nur ein Postit. Und dann landen sie an der Pinnwand, in einer durchsichtigen Hülle oder in einem Schuhkarton. Manchmal kann ich genau sagen, wie der Zettel aussieht und finde trotzdem das Rezept nicht gleich. Egal, nun hatte ich alles beisammen, das beschmierte Rezept und eine große Hilfe.
Ich habe einfach den Boden für das Blech von meinem Nusskuchenrezept genommen. Die Buttercreme auch. Den Schokoladenguss habe ich dann so, wie ich den Schokoladenguss seit Jahrzehnten mache, nämlich selbstgemacht.
Ich wünsche allen ein wunderschönes herbstliches und sonniges Wochenende.
Herzliche Grüße Heike

Dienstag, 5. Oktober 2010

Die "Liebe" und das Leben

beides unsichtbar miteinander verbunden und verknüpft. Die Liebe kann alles. Sie ist einfach da. Sie hat keinen Anfang und kein Ende. Man kann sie nicht einfach verstecken, verdecken oder einpacken. Und die Liebe überwindet Grenzen, die mit dem Auge sichtbar sind. Die Liebe fragt nicht nach dem "Warum", sie fragt auch nicht "Weshalb ich". Sie ist da. Stark und wunder, wunder, wunderschön. Dass ich soviel Liebe in mir hab, dass wurde mir gestern erst so richtig bewusst. Ich musste Abschied nehmen, von meinem allerliebsten und allerbesten und allerschönsten Jungen. Das erste Kind von mir, dass das Elternhaus verlässt und einen neuen Lebensabschnitt beginnt. Es ist ein schmerzvolle Abschied, eine Trennung, wo das Mutterherz weint und der Verstand einem soviel einreden möchte. Letztendlich merkst du, die Liebe wird uns nie trennen können. Das ist ein Band, welches für immer verbindet. Und genau das ist es, was micht glücklich macht. Da ist noch soviel Liebe da, welches ich weitergeben kann. Ich platze fast, vor Überfluss. Da können sich alle, die mir über den Weg laufen, echt freuen, ich hab immer noch was zum Abgeben, nämlich die Liebe. Lieber Gordon, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir beide, nach 20 Jahren, Abschied genommen haben. Du kannst dir gewiss sein, dass all meine Liebe mit dir gehen und ich dir für deinen Weg nur das Beste wünsche. Ich glaube an dich ...... Die Mütter unter euch, die dies auch schon einmal erlebt haben, werden mich sicherlich verstehen und die, die es noch vor sich haben, kann ich nur sagen, dass ist ein Erlebnis, welches mit nichts zu vergleichen ist. Traurig und Wunderschön aufeinmal. Den schönsten Oktobertag für alle. Herzliche Grüße Heike

PS: Die allerherzlichsten Grüße gehen nach Norwegen zu Christian.

Montag, 4. Oktober 2010

Komm ich schenk dir heute Blumen

sagte meine liebe Freundin Trixi und schnitt gleich eine Hand voller wunderbar blühender Hortensien aus ihrem Garten ab. Diese Hortensien haben eine wunderbare Farbe bekommen. Anfangs blühten sie weiß und seht selbst, wie schön sich das rosa und grüne hervorhebt.
Vielen Dank, du liebe Trixi. Ich habe sie in der Vase ohne Wasser gestellt, damit ich recht lange mich an ihren Farben erfreuen kann. Sie passen jetzt wunderbar zur herbstlichen Dekoration.
Und hier noch ein Sammlerstück meines kleinen Finders. Luis hatte eines Tages diese Kelle sozusagen angeschleppt und gesagt, Mama, das kannst du bestimmt gut dekorieren. Ok .... ich häng es ersteinmal ans Regal in der Küche. Später kommt es nach draußen und wird bepflanzt.
Dieser alte Fleischwolf ist ein Flohmarktfund.
Ich wünsche allen einen schönen sonnigen Start in die Woche.
Herzliche Grüße Heike

Dienstag, 21. September 2010

Es ist immer so wenig Zeit übrig

für all die schönen und doch zeitaufwendigen Arbeiten, die erledigt sein wollen. Ob es nun der Tisch ist, das Büfett, das Schränkchen oder die Stühle, es gibt noch sovieles, was auf einen Anstrich wartet und ich habe so wenig Zeit dafür .....
Es ist auch manchmal zum Weinen, wenn ich dann denke, das hast du alles wieder nicht geschafft.
Nix da, davon lasse ich mich heute und in Zukunft nicht wieder herunter ziehen. Alles braucht nun mal seine Zeit.
Das kleine Tischchen hat nun schon seinen ersten Anstrich erhalten und bald kann ich es vollenden, denn die kleine Lilli wartet schon lange auf seinen Einsatz. Ich hoffe, ich kann euch das Ergebnis bald zeigen.
Bis dahin, habt einen schönen Tag. Herzliche Grüße Heike

Dienstag, 14. September 2010

Manchmal braucht man keine Worte

als ich gestern Joannas http://liebesbotschaft.blogspot.com/ Botschaft gelesen habe, hatte ich dieselben Empfindungen, wie an meinem morgendlichen Spaziergang vom Sonntag.
So ganz in der Früh, wenn die Sonne gerade aufgehen möchte und noch alles schläft und ganz ruhig ist, dann kann ich die Natur richtig spüren und voller Dankbarkeit für all das Schöne sein. Es ist eine Herrlichkeit und tiefe Dankbarkeit, die mich erfasst.
Aber seht selbst und habt einen schönen Dienstag.
Herzliche Grüße Heike

Donnerstag, 9. September 2010

Geschenke mit Liebe verpackt

....... ich habe bei der Verlosung der lieben Silke http://meinrosaroteswohlfuehlleben.blogspot.com/ den dritten Preis erhalten. Und ihr werdet es nicht glauben, was da alles drin war. Schon als der Anruf kam, ich habe ein Paket, das auf mich wartet, hatte ich mich riesig gefreut. Schließlich konnte es ja nur von der Silke sein. Für das Auspacken hatte ich mir Zeit und Ruhe gegönnt. Das war dann schon am späten Abend. Liebe Silke, hab vielen vielen vielen Dank dafür.
.... wunderschön eingepackt, ich sehe noch nicht was alles drin ist ....
.... eine Karte in Herbststimmung, total liebevoll geschrieben mit einem wunderschönen Gedicht .......
...... und dann dieses wunderschöne Herz im zarten rosa ........
.... Windlichter im weißem Gewand. Silke ich denke, sie erhalten noch einen anderen Platz. Momentan sind wir noch in einer Umbauphase und da kann ich nur noch improvisieren.
..... grüner Tee mit süßen Leckereien. Das werde ich heute Abend bei dieser schönen Lektüre genießen.
Herbstsymphonie:
Blätter, die im Winde treiben,
Zweige, die sich müde neigen,
Abendrot, das früh verglüht,
weil die Zeit die Fäden zieht.
Autor: Ingrid Riedl(*1945)
österr. Dichterin
Liebe Silke, du hast mir mit diesem schönen Geschenk eine große Freude bereitet. Es ist wie Weihnachten. Hab vielen vielen herzlich Dank dafür.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen schönen Tag mit viel Freude im Herzen.
Heike

Montag, 6. September 2010

Es ist Pilzzeit

und die allerschönste Zeit für die Herbstbepflanzung. Langsam aber sicher ziehen bei uns auch die wunderschönen Herbstpflanzen ein. Auch wenn wir es manchmal nur bei ein wenig belassen müssen, denn der Umbau des Hauses geht trotz allem immer weiter. Wenn ich mal so richtig die Nase voll hab, bin ich froh, dass mich meine Kinder mit einer Wanderung in den nahegelegenen Wald bei der Pilzsuche ablenken. Wir können uns da so richtig austoben und stundenlang auf Suche gehen. Unser letzer Fund bescherte uns reichlich große Pilze, die jedoch fast ausschließlich alle madig waren. Schade. Aus dem Rest habe ich eine kleine Pilzpfanne gezaubert und mit selbstgemachten Kartoffelbrei serviert.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen wunderschönen Wochenanfang. Und die allersonnigsten Grüße gehen nach Norwegen, zu Christian.
Heike
PS: Man beachte die Arbeitshose von Luis. Er hatte an diesem Tag seinen Papa beim Abriss geholfen und das den ganzen Tag. Wobei er sich am Finger verletzt hat. Aber davon beim nächsten Mal mehr.